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Man findet im Internet eine Vielzahl von Webseiten und Fotobüchern, die Tipps zur Anfertigung besserer Fotos geben. Einen klaren Schwerpunkt nimmt dabei eine ausführliche Erörterung der Fototechnik ein. Ratschläge zu Kameras, Objektiven, Bildbearbeitungssoftware und allem denkbaren Zubehör stehen im Zentrum. Und natürlich, für welche Motive man diese Fototechnik unbedingt braucht.  Und wie man die nach wie vor gültigen Grundparameter Blende, ISO, Belichtungszeit und Fokussierung einsetzt. Selbstverständlich weiß jeder Profi, dass technisch perfektes Fotografieren noch lange keine guten Fotos macht. Deswegen findet man in allen Fotoratgebern auch noch eine Liste von Tipps zur Komposition und Bildgestaltung. Rezepte nach der Art eines Kochbuches. Zu vielen Motivbereichen gibt es noch Spezialrezepte, wie man diese fotografieren sollte. Für Fortgeschrittene werden dann noch künstlerische Gestaltungstheorien und Kompositionlehren empfohlen. So war etwa Andreas Feininger ein typischer Vertreter der Bauhaus-Theorie. Trotzdem wird das alles der Vielschichtigkeit und Komplexität von Fotografie nicht gerecht. Fotografie ist ein Mittel der visuellen Kommunikation und muss systematisch betrachtet werden,  wenn man nicht nur zufällige Erfolge erzielen will. Ein systematisches Herangehen macht das Fotografieren erst richtig produktiv. Günstige Zufälle und Glück stellen sich dann zusätzlich wie von selbst ein. Das Glück des Tüchtigen.